RBI: Risikobasierte Instandhaltung industrieller Großanlagen

Regelmäßige Überprüfung und Instandhaltungsarbeiten sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Betriebs von Industrieanlagen. Doch auch bei regelmäßiger Wartung kann es zu Störungen und Reparaturen und somit Ausfällen kommen. Die Erhöhung der Wartungsintensität kann hier jedoch keine Antwort sein. Effizienz heißt hier, mit vertretbarem Wartungsaufwand möglichst geringe Ausfallschäden zu erzielen. Idealerweise konzentriert man die Instandhaltungsarbeiten dazu auf die Teile, die vermutlich in naher Zukunft ausfallen und dabei hohen Verlust erzeugen werden.

Tatsächlich lässt sich das Ausfall- und Verlustrisiko für alle Anlagenteile sehr gut abschätzen, wenn man Erfahrungswerte aus früheren Ausfällen und die fundierten Kenntnisse der Anlagenexperten heranzieht. Wird dieses Know-how effizient gebündelt und ausgewertet, lassen sich die Wartungsarbeiten effizient terminieren und auf die risikobehafteten Teile konzentrieren.

RBI wurde entwickelt, um diese Know-how-Bündelung zu gestalten und über eine geeignete Risikoeinstufung eine schnelle, gewinnorientierte Auswertung zu ermöglichen.

Die Anlagenstruktur eines Unternehmens wird hierzu hierarchisch von der Anlage über die technischen Plätze bis hinunter zur Ebene der Equipments dargestellt. Die dazu erforderlichen Daten werden komplett aus SAP importiert, so dass keine doppelte Datenhaltung erforderlich ist.

Für jeden technischen Platz innerhalb der Anlagenhierarchie können nun die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen sowie die daraus resultierende Gefährdung für Umwelt und Gesundheit in einer Risikomatrix eingeordnet werden. Die Software stellt dazu verschiedene Typen frei parametrierbarer Matrizen zur Verfügung, mit deren Hilfe die Ausfallhäufigkeit und die dadurch verursachten Folgen quantifiziert und Risikoklassen zugeordnet werden können, welche dann wiederum die Grundlage einer automatischen Bewertung des Risikos durch die Software bilden.

Um die Risikobewertung zu verfeinern, kann eine zusätzliche Einstufung auf der Ebene der zum technischen Platz gehörenden Equipments durchgeführt werden. Ergibt sich für einen technischen Platz ein kritisches Risiko, verlangt RBI diese Verfeinerung automatisch. Eine der jeweiligen Risikoklasse entsprechende farbliche Kennzeichnung der technischen Plätze und ihrer Equipments in einer Gesamtübersicht sowie die grafische Darstellung der Risikomatrix erlauben den schnellen Zugriff auf kritisch bewertete Plätze und Equipments.

Im Rahmen einer Detailanalyse des Risikos und zur Ableitung von Maßnahmen zur Risikominimierung ermöglicht die Software die einfache Erfassung möglicher Schäden eines Equipments sowie eine gezielte Unterscheidung zwischen spontanen, betriebsbedingten oder durch Verschleiß verursachten Schäden. Zu jedem Schadensfall können in Abhängigkeit von dieser Unterscheidung mögliche Präventivmaßnahmen erfasst werden, die zur Minderung des Risikos beitragen könnten. Zur Bewertung dieser Maßnahmen können außerdem Aktionen definiert und einem Benutzer zugewiesen werden. Die Überwachung dieser Aktionen sowie die strukturierte Ablage dabei entstehender Dokumente wie z.B. Wirtschaftlichkeitsanalysen sind ebenfalls mit der Software möglich.

Das in die Software integrierte Reporting-Tool ermöglicht eine gezielte Analyse der Risikostruktur einer Anlage oder beliebig fein aufgeschlüsselter Anlagenbereiche. Es ermöglicht außerdem die gezielte Identifikation unbewerteter oder kritischer Objekte. Außerdem können Berichte über offene oder bereits bewertete Maßnahmen bzw. Aktionen für Anlagen oder Anlagenbereiche erstellt werden, welche für beliebige Datumsbereiche und Benutzergruppen gefiltert werden können.

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RBI: Risikobasierte Instandhaltung industrieller Großanlagen

Regelmäßige Überprüfung und Instandhaltungsarbeiten sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Betriebs von Industrieanlagen. Doch auch bei regelmäßiger Wartung kann es zu Störungen und Reparaturen und somit Ausfällen kommen. Die Erhöhung der Wartungsintensität kann hier jedoch keine Antwort sein. Effizienz heißt hier, mit vertretbarem Wartungsaufwand möglichst geringe Ausfallschäden zu erzielen. Idealerweise konzentriert man die Instandhaltungsarbeiten dazu auf die Teile, die vermutlich in naher Zukunft ausfallen und dabei hohen Verlust erzeugen werden.

Tatsächlich lässt sich das Ausfall- und Verlustrisiko für alle Anlagenteile sehr gut abschätzen, wenn man Erfahrungswerte aus früheren Ausfällen und die fundierten Kenntnisse der Anlagenexperten heranzieht. Wird dieses Know-how effizient gebündelt und ausgewertet, lassen sich die Wartungsarbeiten effizient terminieren und auf die risikobehafteten Teile konzentrieren.

RBI wurde entwickelt, um diese Know-how-Bündelung zu gestalten und über eine geeignete Risikoeinstufung eine schnelle, gewinnorientierte Auswertung zu ermöglichen.

Die Anlagenstruktur eines Unternehmens wird hierzu hierarchisch von der Anlage über die technischen Plätze bis hinunter zur Ebene der Equipments dargestellt. Die dazu erforderlichen Daten werden komplett aus SAP importiert, so dass keine doppelte Datenhaltung erforderlich ist.

Für jeden technischen Platz innerhalb der Anlagenhierarchie können nun die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen sowie die daraus resultierende Gefährdung für Umwelt und Gesundheit in einer Risikomatrix eingeordnet werden. Die Software stellt dazu verschiedene Typen frei parametrierbarer Matrizen zur Verfügung, mit deren Hilfe die Ausfallhäufigkeit und die dadurch verursachten Folgen quantifiziert und Risikoklassen zugeordnet werden können, welche dann wiederum die Grundlage einer automatischen Bewertung des Risikos durch die Software bilden.

Um die Risikobewertung zu verfeinern, kann eine zusätzliche Einstufung auf der Ebene der zum technischen Platz gehörenden Equipments durchgeführt werden. Ergibt sich für einen technischen Platz ein kritisches Risiko, verlangt RBI diese Verfeinerung automatisch. Eine der jeweiligen Risikoklasse entsprechende farbliche Kennzeichnung der technischen Plätze und ihrer Equipments in einer Gesamtübersicht sowie die grafische Darstellung der Risikomatrix erlauben den schnellen Zugriff auf kritisch bewertete Plätze und Equipments.

Im Rahmen einer Detailanalyse des Risikos und zur Ableitung von Maßnahmen zur Risikominimierung ermöglicht die Software die einfache Erfassung möglicher Schäden eines Equipments sowie eine gezielte Unterscheidung zwischen spontanen, betriebsbedingten oder durch Verschleiß verursachten Schäden. Zu jedem Schadensfall können in Abhängigkeit von dieser Unterscheidung mögliche Präventivmaßnahmen erfasst werden, die zur Minderung des Risikos beitragen könnten. Zur Bewertung dieser Maßnahmen können außerdem Aktionen definiert und einem Benutzer zugewiesen werden. Die Überwachung dieser Aktionen sowie die strukturierte Ablage dabei entstehender Dokumente wie z.B. Wirtschaftlichkeitsanalysen sind ebenfalls mit der Software möglich.

Das in die Software integrierte Reporting-Tool ermöglicht eine gezielte Analyse der Risikostruktur einer Anlage oder beliebig fein aufgeschlüsselter Anlagenbereiche. Es ermöglicht außerdem die gezielte Identifikation unbewerteter oder kritischer Objekte. Außerdem können Berichte über offene oder bereits bewertete Maßnahmen bzw. Aktionen für Anlagen oder Anlagenbereiche erstellt werden, welche für beliebige Datumsbereiche und Benutzergruppen gefiltert werden können.

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