Stillstandsplanung: Minimierung von Anlagenstillständen

Stillstände von Produktionsanlagen für Wartung und Inspektion sind ein notwendiges, aber kostspieliges Übel für jedes Industrieunternehmen. Oberstes Ziel ist die Minimierung der Stillstandszeiten und somit des Produktionsausfalls. Der Schlüssel zu diesem Ziel ist eine rigide und penible Planung, die ein präzises Ressourcenmanagement ermöglicht und darüber hinaus Stillstände werksweit aufeinander abstimmt.

Mit unserer Client/Server-Software Stillstandsplanung haben wir im Auftrag eines petrochemischen Großunternehmens ein Werkzeug geschaffen, das eine solche Planung ermöglicht.

Sämtliche Unternehmensrichtlinien mit Bezug auf Anlagenstillstände inklusive Rechnungs- und Berichtswesen sind vollständig in die Software eingebettet. Jede Anlage ist dort bis zur letzten Schraube erfasst. Im Vorfeld wird jeder einzelne im Rahmen einer Wartung durchzuführende Arbeitsschritt mit allen notwendigen Ressourcen, betroffenen Bauteilen, Rahmenbedingungen und seiner geschätzten Arbeitszeit geplant. Alle Schritte werden aufeinander abgestimmt, kein betroffenes Bauteil steht vor Abschluss der Arbeiten für eine weitere Planung zur Verfügung, was Doppelplanungen verhindert und jeweils präzise Ausgangsdaten gewährleistet.

Während der Stillstandszeit erfolgt eine präzise Überwachung der Arbeitsschritte. Der Ist-Zustand der Arbeiten und die jeweiligen Abweichungen vom Soll sind tagesgenau in einer Oracle Datenbank gespeichert; so sind Engpässe, Verzüge und Überschüsse zeitnah zu erkennen. Eine grafische Aufbereitung und ein Excel-Export garantieren hohe Übersicht und Datentransparenz. Wo nötig oder sinnvoll kann die Planung der Ressourcenverteilung entsprechend den aktuellen Umständen tagesgenau angepasst werden. Die Sollzeiten aller noch ausstehenden Arbeitsschritte werden automatisch neu berechnet.

Für die Kommunikation mit den Kontraktoren steht eine leistungsfähige Kontraktorenanwendung auf Basis einer Microsoft Access Datenbank bereit. Der gesamte Ablauf vom Angebot bis zur Rechnungsstellung, inklusive Austausch von anlagen- oder planungstechnischen Daten erfolgt vollkommen papierlos. Änderungen der Soll-Werte geplanter Tätigkeiten fließen automatisch als Mehr- oder Minderaufwand in die Abrechnung ein.

Sowohl in der Kommunikation mit den Kontraktoren als auch bei der Datenerfassung bezüglich aller Arbeiten erfolgt vollständige Protokollierung. Jeder einzelne Schritt ist nachvollziehbar, komplett mit Zeitstempel, zugehörigen Daten, verantwortlicher Person und eventuellen Abweichungen.

Alle ermittelten Werte eines abgeschlossenen Stillstandes stehen schließlich jeder zukünftigen Planung als Erfahrungswerte zur Verfügung, so dass die Schätzung der Soll-Werte noch um einiges präziser vorgenommen werden kann. Dabei werden nicht ganze Anlagen, sondern einzelne Baugruppen erfasst und bieten damit eine anlagenübergreifende Datenbasis.

Der Erfolg der Stillstandsplanung übertraf alle Erwartungen. Schon während der Testphase im Beta-Stadium konnte die Software bei der Verwaltung eines Großstillstandes ihr Potential unter Beweis stellen. Bereits bei diesem Ersteinsatz konnten einige Tage Stillstand vermieden und mehrere Millionen Euro eingespart werden. Inzwischen stehen der Stillstandsplanung fundierte Erfahrungswerte durchgeführter Stillstände als Ausgangsbasis zur Verfügung, wodurch die Effizienz der Planungen noch einmal drastisch anstieg.

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Stillstandsplanung: Minimierung von Anlagenstillständen

Stillstände von Produktionsanlagen für Wartung und Inspektion sind ein notwendiges, aber kostspieliges Übel für jedes Industrieunternehmen. Oberstes Ziel ist die Minimierung der Stillstandszeiten und somit des Produktionsausfalls. Der Schlüssel zu diesem Ziel ist eine rigide und penible Planung, die ein präzises Ressourcenmanagement ermöglicht und darüber hinaus Stillstände werksweit aufeinander abstimmt.

Mit unserer Client/Server-Software Stillstandsplanung haben wir im Auftrag eines petrochemischen Großunternehmens ein Werkzeug geschaffen, das eine solche Planung ermöglicht.

Sämtliche Unternehmensrichtlinien mit Bezug auf Anlagenstillstände inklusive Rechnungs- und Berichtswesen sind vollständig in die Software eingebettet. Jede Anlage ist dort bis zur letzten Schraube erfasst. Im Vorfeld wird jeder einzelne im Rahmen einer Wartung durchzuführende Arbeitsschritt mit allen notwendigen Ressourcen, betroffenen Bauteilen, Rahmenbedingungen und seiner geschätzten Arbeitszeit geplant. Alle Schritte werden aufeinander abgestimmt, kein betroffenes Bauteil steht vor Abschluss der Arbeiten für eine weitere Planung zur Verfügung, was Doppelplanungen verhindert und jeweils präzise Ausgangsdaten gewährleistet.

Während der Stillstandszeit erfolgt eine präzise Überwachung der Arbeitsschritte. Der Ist-Zustand der Arbeiten und die jeweiligen Abweichungen vom Soll sind tagesgenau in einer Oracle Datenbank gespeichert; so sind Engpässe, Verzüge und Überschüsse zeitnah zu erkennen. Eine grafische Aufbereitung und ein Excel-Export garantieren hohe Übersicht und Datentransparenz. Wo nötig oder sinnvoll kann die Planung der Ressourcenverteilung entsprechend den aktuellen Umständen tagesgenau angepasst werden. Die Sollzeiten aller noch ausstehenden Arbeitsschritte werden automatisch neu berechnet.

Für die Kommunikation mit den Kontraktoren steht eine leistungsfähige Kontraktorenanwendung auf Basis einer Microsoft Access Datenbank bereit. Der gesamte Ablauf vom Angebot bis zur Rechnungsstellung, inklusive Austausch von anlagen- oder planungstechnischen Daten erfolgt vollkommen papierlos. Änderungen der Soll-Werte geplanter Tätigkeiten fließen automatisch als Mehr- oder Minderaufwand in die Abrechnung ein.

Sowohl in der Kommunikation mit den Kontraktoren als auch bei der Datenerfassung bezüglich aller Arbeiten erfolgt vollständige Protokollierung. Jeder einzelne Schritt ist nachvollziehbar, komplett mit Zeitstempel, zugehörigen Daten, verantwortlicher Person und eventuellen Abweichungen.

Alle ermittelten Werte eines abgeschlossenen Stillstandes stehen schließlich jeder zukünftigen Planung als Erfahrungswerte zur Verfügung, so dass die Schätzung der Soll-Werte noch um einiges präziser vorgenommen werden kann. Dabei werden nicht ganze Anlagen, sondern einzelne Baugruppen erfasst und bieten damit eine anlagenübergreifende Datenbasis.

Der Erfolg der Stillstandsplanung übertraf alle Erwartungen. Schon während der Testphase im Beta-Stadium konnte die Software bei der Verwaltung eines Großstillstandes ihr Potential unter Beweis stellen. Bereits bei diesem Ersteinsatz konnten einige Tage Stillstand vermieden und mehrere Millionen Euro eingespart werden. Inzwischen stehen der Stillstandsplanung fundierte Erfahrungswerte durchgeführter Stillstände als Ausgangsbasis zur Verfügung, wodurch die Effizienz der Planungen noch einmal drastisch anstieg.

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